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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 39,57 € |
38,95 € |
+0,62 € |
+1,59 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005785802 |
578580 |
- € |
- € |
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FMC neutral gewichten 10.11.2000
Helaba Trust
Fresenius Medical Care (WKN 578580) sei, so die Analysten von Helaba Trust, mit einem weltweiten Netz von 1.240 Dialysezentren der führende Anbieter von Dialyseprodukten und -dienstleistungen.
Mit mehr als 90.000 Patienten halte der Konzern einen Marktanteil von 9% vor den wichtigsten Mitbewerbern Gambro und Baxter. FMC decke die gesamte Wertschöpfungskette ab. Schwerpunkt bildeten die margenstarken Dienstleistungen mit einem Umsatzanteil von 70%. Vor allem durch Akquisitionen werde derzeit die US-Position sowie die vergleichsweise schwache Stellung in Europa (5% Marktanteil) gestärkt. Der Konzern profitiere von der zunehmenden Alterung der Gesellschaft, die ein stabiles Wachstum auf dem Dialysemarkt (+7% p.a.) ermögliche.
In den ersten neun Monaten 2000 seien die Erlöse um 10% auf 3.119 Mio. USD gestiegen (währungsadjustiert +13%). In Q3 habe sich die Dynamik sogar leicht erhöht. Das EBIT habe um 13% zulegen können bei einer um 0,4 Prozentpunkte auf 15,0% verbesserten Marge. Der Nettogewinn sei um 23% auf 153 Mio. USD gestiegen. Im übrigen stehe dieses Jahr im Zeichen der (vor allem externen) Expansion. Nach der Akquisition von 85 Kliniken außerhalb der USA werde nun das US-Unternehmen Everest Corp. (ca. 70 Kliniken, fast 300 Mrd. USD Umsatz) übernommen. Der Kaufpreis von rund 350 Mio. USD werde zu je einem Drittel durch Barmittel, Schuldentilgung und Ausgabe von Vorzugsaktien finanziert.
Mit der jüngsten Akquisition sei nach Aussagen von FMC die externe Expansion vorerst abgeschlossen. Es gelte nun, die Zukäufe zu integrieren. Bereits in 2001 würden positive Ergebnisbeiträge erwartet. Durch die Ausweitung des Dienstleistungssegments könne sich FMC erfolgreich dem Preisdruck bei Produkten widersetzen und seine Marge halten. Die Analysten von Helaba Trust erwarteten weiterhin zweistellige Erlöszuwächse. Dank allmählich sinkendem Zinsaufwand sollte der Gewinn überproportional zunehmen. Bei knapp über 100 EUR sähen sie den Wert jedoch fair gepreist und rieten daher zu einer neutrale Gewichtung, zumal die um über 15% erhöhte Aktienzahl den Gewinn pro Anteil verwässere.
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